Mbs I 2015 Wp Plakatwaende Dscn1244 Neu

Phase 0

Das Konzept Zukunftswerkstatt

Beteiligungsverfahren ermöglichen es,  Alltags- und Fachwissen so zu kombinieren, dass die Umsetzung des entsprechenden Projekts sich unmittelbar am Nutzer und an der Zukunft der Schule orientiert. Auf diese Weise werden alle Gruppen an der Entwicklung des Projekts beteiligt und ein gemeinsames Ergebnis erzielt.

Die Methoden und der Ablauf von partizipativen Verfahren sind vielfältig. Sie reichen von der Einzelbefragung bis zur Durchführung von Zukunftswerkstätten. 

Im Bereich der Bildungsbauten führt Trapez Architektur diese Prozesse in der Regel im Rahmen von professionell moderierten Zukunftswerkstätten durch.

Eine Vorbereitungsgruppe, bestehend aus den Vertretern aus Verwaltung und Schule, legt fest, welche Beteiligtengruppen am Prozess teilnehmen sollen und führt entsprechende Sondierungsgespräche. 

Ein wesentlicher Grundsatz der Zukunftswerkstatt ist es, sich nicht auf die bloße Kritik vorhandener Probleme zu beschränken, sondern diese als Orientierung für den weiteren Prozess zugrunde zu legen. In unterschiedlichen Phasen werden die Teilnehmer angeregt, Visionen für die Zukunft zu denken und dem „Zeitgefängnis“ zu entfliehen. Gemeinsam definieren sie Nutzerinteressen, entwicklen mögliche pädagogische Nutzungs- und Raumkonzepte für ihre Schule und die entsprechenden Lösungsschritte. Wichtige Parameter, die in die Planung mit einfließen. 

Diese partizipative Herangehensweise sichert eine größtmögliche Akzeptanz der erarbeiteten Konzepte bei den Planungsbeteiligten und den zukünftigen Nutzern. Die Nachhaltigkeit der Planung ist somit auch aus wirtschaftlicher Sicht positiv zu bewerten. 

  • Mbs Zkw Hey Bunt Weiss Dscn1141
  • Mbs 02 Muehlbergschule Frankfurt Main Zkw Trapez Architketur Visionen

Unsere Zukunftswerkstätten durchlaufen jeweils drei Phasen:

  • Die Kritik-und Analysenphase (auch Problematisierungsphase)
  • Die Phantasiephase
  • Die Verwirklichungsphase (auch Umsetzungs- und Transferphase)

Je nach Art des Workshops sind die drei Phasen unterschiedlich gewichtet und verortet. Nach jeder Phase werden die Ergebnisse aus den vorangegangenen Workshops weiterentwickelt. Trapez Architektur entwickelt in der Zwischenzeit erste Szenarien unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus den ersten Phasen, die in der dritten Phase vorgestellt und bewertet werden.

  • Asw 24 Albert Schweitzer Schule Luebeck Zkw Trapez Architketur
  • Zkw Platzhalter

Das Verfahren wird durch alle Phasen professionell geplant und strukturiert durchgeführt. Das Moderationsteam setzt sich aus ausgebildeten Moderatoren und Architekten zusammen. Grundsätzlich werden auf den Zukunftswerkstätten alle Beiträge von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gleich stark gewichtet. Sie werden gesammelt, aufgehängt, strukturiert und ergänzt. Das garantiert die Einbeziehung aller Teilnehmer, deren Beiträge und ihrer Ideen. Diese Art der Visualisierung der Beiträge verdeutlicht zudm den Prozessverlauf und deren Ergebnisse. Parallel zu den Workshops nehmen wir als Planer die baulichen Rahmenbedingungen vom auf und analysieren diese. Wir setzen und fachlich mit den einzelnen Beiträgen, Fragestellungen und Themen auseinander, bewerten dies und prüfen sie auf ihre Machbarkeit. Limitierende Faktoren des Bestands (oder rechtlicher Vorgaben) werden dabei berücksichtigt. 

Der ideale Ablauf eines Beteiligungsprozesses findet im Rahmen von fünf bis sechs Werkstattterminen statt.

Grafik Zukunftswerkstatt Gross
In der Regel finden unsere Beteiligungsprozesse im Rahmen von fünf bis sechs Werkstattterminen statt

Termin 1 - Nutzererfahrungen integrieren

In der Regel bildet der Schülerworkshop mit einer Auswahl von Schülerinnen und Schülern den Auftakt des Prozesses. In einer ein- bis zweitägigen Werkstatt werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer angeregt ihre positiven und negativen Nutzungserfahrungen zu erfassen, Wünsche, Interessen und Lernbedürfnisse - bezogen auf die räumlichen und urbanen Aspekte zu artikulieren. ...  „Schülerideen-Agenten“ präsentieren den Teilnehmern der Folgewerkstätten die Ergebnisse des Schülerworkshops und nehmen als ständige Vertreter auch an den nachfolgenden Werkstätten teil. Somit sichern sie, dass ihre Belange nicht verloren gehen. 

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